Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung bietet Cake Company unter
https://www.cake-company.de/blog/fault-line-cake, wo erklärt wird, dass der typische Effekt nicht durch Einschneiden des Kuchens, sondern durch unterschiedlich dicke Cremeschichten entsteht.
Für mich wäre besonders wichtig, zunächst einen stabilen Boden zu verwenden und die eigentliche Füllung mit einem festen Buttercreme-Ring nach außen abzuschirmen.
Nach dem Füllen sollte die Torte laut Anleitung mehrere Stunden, besser über Nacht, gekühlt werden, damit sich alles setzt und später nichts nach außen drückt.
Anschließend wird zunächst ein dünner Crumb Coat aufgetragen und nach einer weiteren Kühlphase der mittlere Bereich mit einer dünnen Cremeschicht sowie Streuseln, Blüten oder anderen Dekoelementen gestaltet.
Oben und unten kommt danach deutlich mehr Buttercreme auf die Torte, sodass beim Glattziehen mit einer hohen Teigkarte ein sichtbarer Höhenunterschied zur dekorierten Mitte entsteht.
Die Kanten zur Bruchlinie sollen dabei bewusst etwas unregelmäßig bleiben, weil genau diese Unebenheiten den gewünschten Riss-Effekt erzeugen.
Wenn ich zusätzlich Metallic-Akzente einsetzen möchte, würde ich nur die äußersten Bruchkanten fein bemalen und darauf achten, dass die Torte dabei sehr gut gekühlt ist.
Ich würde deshalb eher mit einer schlichten Konfetti-Variante beginnen und erst später auf aufwendigere Geoden-, Blumen- oder handbemalte Designs wechseln, sobald ich das Glattziehen der unterschiedlichen Cremeschichten sicher beherrsche.